Fitaş Passage

Fitaş Passage
Date
2019
Location
Istanbul, Turkey
Architect
SALON - Alper Derinbogaz
Team
Bahadır Kantarcı | Egemen Onur Kaya | Öykü Arda | Ece Avcı | Gamze Kaya | Doruk Kayalı

Die Istiklal Street, die seit langem eine wichtige Achse im Herzen Istanbuls ist, hat selbst Zeugnis abgelegt und ist ein Beweis für die radikalen Veränderungen, die das Gefüge Istanbuls durch den urbanen Wandel geprägt haben. Die Straße war früher wie eine Passage mit den Schaufenstern und der räumlichen Vielfalt. Dadurch entsteht eine sehr starke Interaktion mit seinen Besuchern. Um die 1970er Jahre, als die Straße für den Autoverkehr geöffnet wurde und sich mit den Schildern sichtbar machte. Die veränderte Beschaffenheit der Straße wurde zu einem Weg, der vorbeiführt, sie war nicht mehr Teil des täglichen Lebens der Bürger. Danach wurde die gesamte Straße mit den sich verändernden sozialen Segmenten, der Modernisierung der Gesellschaft und den touristischen Besuchern zu einem Schaufenster und Fitaş verlor sein ausgeprägtes Engagement für die Straße.

Fitaş ist eines der bedeutendsten Beispiele für die Passagen, die als frühe Beispiele für Einkaufszentren definiert werden können. Doch als eines der ersten modernen Einkaufszentren in Istanbul hatte Fitaş aufgrund der wechselvollen Geschichte der Istiklal Street nie die Möglichkeit, seit ihrer Eröffnung effizient zu arbeiten, wie geplant. Stattdessen wurde es viele Jahre lang als Kino und Unterhaltungszentrum genutzt.

Das Projekt Fitaş Passage zielt darauf ab, diese Situation zu überwinden und die Absicht zu äußern, den ursprünglichen Durchgang mit kleinen Eingriffen wieder in seine ursprüngliche Struktur zu bringen. Dabei ging es darum, eine Straße zu schaffen, einen Umgehungsraum, der durch das Gebäude führt. Als Konzept der Passage bringt das Projekt die Qualität zurück, ein Übergangsraum zu sein und die Straßen zu verbinden. So stellt sie eine Verbindung zwischen den Mustern des extremen Tourismus auf der Istiklal Street und der stark isolierten Textur auf der Kurabiye Street her.

Neben einem eingeschossigen Straßenkonzept geht der Entwurf von der Idee aus, die aus vielen Stockwerken und Schichten besteht. Die Passage ist mit der Idee konzipiert, einen geschlossenen Platz und die dafür offenen Geschäfte, Konzert- und Veranstaltungsräume zu schaffen. Es erinnert an den urbanen Raum am Eingang der Passage wie im Original von Fitaş, mit einem Galerieraum.

Die Fassade von Fitaş Passage bezieht sich auf die Schilder, die die Istiklalstraße in ihren alten Jahren bilden. Es ist mit abgewinkelten vertikalen Paneelen konzipiert, wobei nicht nur die Frontansicht, sondern auch die wahrgenommene Sicht beim Gehen auf der Straße berücksichtigt wird. Die Gestaltung der Fassade sieht vor, einen Fluss von der Straße in das Gebäude zu schaffen und eine Integration von İstiklal Straße und Hinterstraße zu ermöglichen.

Die neue Fassade von Fitaş Passage bringt sich auf die Straße, nicht nur als eigenständige Fassadenelemente, sondern auch als Ort, der einen neuen Raumtypus schafft. Die Öffnungen an der Fassade werden unter Berücksichtigung der Funktionen im Inneren des Gebäudes gestaltet. Um die Wahrnehmung der Straße im Gebäude zu betonen und die Menschen die Straße in jedem Stockwerk erleben zu lassen, wurden die Fenster in einer Reihenfolge ausgerichtet, die eine unterschiedliche Sichtweise auf die Straße ermöglicht.

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