Şişli Central
Category
KommerzielÖffentlichStädtebauliche GestaltungWohnbau
Date
2015
Location
Istanbul, Türkei
Design
SALON - Alper Derinbogaz

Der Stadtteil Şişli-Levent ist eine ehemalige Industrie- und Wohngegend, die kürzlich zum Geschäftsviertel Istanbuls gemacht wurde. Dank hoher FAR Werte und nicht regulierten Höhenbegrenzungen wurde das Gebiet zu einer fragmentierten Ansammlung von Businesstowern und nahe liegenden Einkaufszentren. Leider spiegelt die selbstsüchtige Natur dieser Funktionen den intensivierten, zentralen Teil dieser Stadt nur zu gut wider, mehr sogar als jedes andere ähnliche Umfeld. Weder Straßen noch Fußgängerzonen verbinden zwei unterschiedliche Türme oder Einkaufszentren. Dadurch wird eine ultimative Isolation erreicht, obwohl die Gebäude direkt nebeneinander stehen. Das Resultat ist, dass man kein Gefühl einer “Straße” oder eines “Zentrums” bekommt, wenn man die Straßen von Şişli-Levent begeht. Das Projekt “Office Central Masterplan” agiert als eine Kombination privater und öffentlicher Kommissionen und schlägt eine Verlagerung im fortlaufenden Wandel dieser wichtigen Zone vor. Auf der einen Seite schlägt Office Central vor: 1. Privates Investment, um die Umgebung miteinzubeziehen, und 2. Öffentliche Räume, um das Gebäude zu stimulieren und beleben. Auf der anderen Seite hält das Projekt die Regierung an, die Integration öffentlicher Flächen innerhalb privater Investitionen zu veranlassen. Das vorgeschlagene Programm besteht aus Büros, Residenzen, einem Hotel, Möglichkeiten für den Einzelhandel und einem Kulturzentrum. Der architektonische Ansatz dieses Vorhabens hegt den Versuch, das vorgeschlagene Umfeld mit der vorhandenen urbanen Struktur in Bezug auf seine Grösse zu vereinen und mit dem relativen Strassennetzwerk zu verbinden. Mit dem Ziel, die Logik einer isolierten und einheimischen Strategie für einen Innenhof umzukehren, werden viele öffentliche Flächen entlang der Grenzen der Anlage eingebettet, indem neue Grenzen nach außen vom dichten zentralen Rahmen gezogen werden. Da das Volumen der Gebäude beginnt mit wenigen Stockwerken in den Ecken der Anlage (bezogen auf die Höhen der vorhandenen Umgebung) zu zuzunehmen, entwickeln sie sich am Schnittpunkt aller Hauptachsen zu Hochhäusern. Die Tower, die anhand von Ausblick und Sonnenlicht orientiert sind, kreieren dank ihrer unterschiedlichen Höhen und Geometrie ihre eigene zentrale Silhouette. Im Versuch, den Gebrauch öffentlicher Flächen in Bezug auf ihre einheimischen Funktionen zu maximieren, werden öffentliche Plätze und Strassen, sowie Verkehrsverbindungen mit starkem urbanem Netzwerk durch den Gebrauch konstruierter Achsen unterstrichen, welche das Zentrum der Anlage halbieren Diese Achsen sammeln dann das konstruierte Umfeld durch den zentralen Platz und verzichten auf die Kanten für grüne und öffentliche Zwecke frei.

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